Tour · 02.–13.08.2026 · 12 Tage
Salzburg → Rom
Eine Reise, auf der sich die Landschaft ständig ändert.
- Gefahren
- 1.174 km
- auf dem Rad
- Anstieg
- 6.580 Hm
- ohne Tag 12
- Unbefestigt
- 8 %
- Näherung aus OSM
- Geplant
- 1.256 km
- 8 Dateien
Ich wollte schon lange eine Reise, auf der sich die Landschaft ständig ändert. Also habe ich auf die Karte geschaut und eine Linie gezogen, ungefähr von Salzburg nach Rom. Berge und Meer, das klang gut. Im August hatte ich Zeit, deshalb August.
Eine Angabe vorweg: Ich bin 1,96 m groß und wiege 120 kg. Bergauf merke ich das.
Teil 1
Unterwegs
Tag 1 · So 02.08.101 km · 1.115 Hm
Jetzt geht's los
Salzburg → Bad Hofgastein
Wir sind sehr früh in Stuttgart los, mit der Westbahn um 7:09 Uhr, die Räder auf gebuchten Stellplätzen. Um 11:21 Uhr waren wir in Salzburg, und ich dachte: Okay, wow, jetzt geht's los. Um 11:42 Uhr saßen wir auf dem Rad.
Der Anfang ist schön: an der Salzach entlang, auf dem Tauernradweg. In Hallein lief ein italienisches Stadtfest, und wir haben Witze gemacht, dass wir einfach zwölf Tage hierbleiben könnten und gar nicht bis Italien müssten.
Weil wir so spät gestartet sind, wurde der Tag lang, am Ende durch die Gasteiner Klamm hinauf ins Tal. Um 20:23 Uhr waren wir am Camping Bertahof. Der war vorgebucht und kostete mich etwa 24 €. Dort bekommt man eine eigene kleine Kabine mit Dusche, Waschbecken und Spiegel, sozusagen ein eigenes kleines Premium-Bad. Das hatte ich auf keinem anderen Platz. Ankommen kann man auch nach Rezeptionsschluss.


Tag 2 · Mo 03.08.135 km · 962 Hm
Mit Schleuse und Zug um die Alpen
Bad Hofgastein → Mallnitz → Villach → Tarvisio → Chiusaforte
Am nächsten Morgen mussten wir früh los, weil wir eine frühe Tauernschleuse erreichen wollten. Von Bad Hofgastein nach Böckstein geht es fast nur bergauf. Für mich war das sehr anstrengend. Wir haben die Schleuse gerade so bekommen. Sie war nicht vorgebucht und kostete 12,90 € pro Person mit Rad.
Auf der anderen Seite, ab Mallnitz, kam dafür eine lange, richtig schöne Abfahrt, so wie man sie aus den Alpen kennt. Danach rollten wir auf dem Drauradweg nach Villach.
Ab Villach sind wir mit dem Zug nach Tarvisio gefahren. Das war von Anfang an so geplant, um die Alpen zu umfahren: Der Zug spart den Anstieg bis zur Grenze. Der Railjet um 16:41 Uhr kostete 10,30 € pro Person: 5,90 € Fahrschein, 1,40 € für das Rad und 3,00 € für den Stellplatz.
Ab Tarvisio führt die Alpe-Adria-Trasse über eine alte Bahnlinie, durch beleuchtete Tunnel und über Eisenbrücken. Um 19:36 Uhr waren wir an der ehemaligen Stazione Chiusaforte. Die Wirtin hat uns erlaubt, auf der Wiese neben dem Radweg zu zelten. Dort standen schon viele Zelte. Wer Wiese, Toilette und Dusche benutzt, isst am besten im Restaurant oder gibt eine kleine Spende; das ist gern gesehen. Wir haben einfach viel gegessen. Der Blick geht auf die Berge, und das Essen war extrem lecker. Für mich eine ganz große Empfehlung.


Tag 3 · Di 04.08.125 km · 351 Hm
Hinaus in die Hitze, hinein in die Lagune
Chiusaforte → Aquileia → Grado
Am Tagliamento vorbei ging es hinaus in die Ebene des Friaul, über kleine Provinzstraßen. Ab heute war es heiß, und wir haben viele Pausen gemacht, eine davon am Supermarkt. Aquileia lag bewusst auf der Route, und am Abend fuhren wir über den Damm durch die Lagune nach Grado.
Geschlafen haben wir auf dem Camping Isola del Paradiso, für mich ein echter Geheimtipp. Die kleinen Zelte haben eine eigene Insel, die man über eine Brücke erreicht. Am nächsten Morgen habe ich von der Insel aus den Sonnenaufgang über der Lagune fotografiert.


Tag 4 · Mi 05.08.64 km · 137 Hm
Die Panne
Grado → Palmanova → Udine → Portogruaro → Duna Verde
Kurz nach dem Start, bei Campolonghetto, habe ich mich während der Fahrt dehnen wollen und bin dabei mit dem Schuh in die Felge des Hinterrads geraten. Das war mein eigener Fehler. Das Laufrad war hin.
In Palmanova hatte an diesem Tag alles zu, der wöchentliche Ruhetag, auch der Radladen. Ich saß da und wusste nicht weiter, bis mich ein Mann ansprach. Er fährt selbst Rad und hat mich mit dem Auto nach Udine gebracht. In Udine bekam ich ein neues Hinterrad, ein Mavic Allroad. Bei der Gelegenheit habe ich auch die Oberrohrtasche getauscht: Bei der alten ging auf hartem Untergrund ständig der Magnetverschluss auf. Die neue, eine ULAC Neo Porter NomadPak, ist größer. Peter ist in der Zeit weitergefahren.
Von Udine fuhr ich mit dem Zug nach Portogruaro und von dort mit dem Rad nach Duna Verde bei Caorle. Geschlafen haben wir auf dem Camping Altanea.

Tag 5 · Do 06.08.92 km · 169 Hm
Der Fährentag
Duna Verde → Lido → Pellestrina → Chioggia → Rosolina Mare
Geplant war, über Land zu fahren, weil wir nicht sicher waren, ob alle Fähren fahren. Ich bin früher losgefahren, um 5:26 Uhr im Dunkeln, und morgens zu weit auf die Halbinsel von Cavallino-Treporti hineingefahren. Von dort gab es nur noch zwei Wege: den ganzen Bogen zurück oder mit den Fähren weiter. Also habe ich es riskiert und bin nur mit den Fähren gefahren. Peter fuhr über Land.
Laut meiner Aufzeichnung waren es drei Fähren: von Punta Sabbioni zum Lido, die Autofähre nach Pellestrina und von dort nach Chioggia. Manche kosteten etwas, bei einer habe ich nichts bezahlt, warum, weiß ich nicht. Venedig lag in der Ferne, und dazwischen fuhr ich auf den langen, schmalen Inseln bis zur nächsten Fähre. Auf dem Lido lief mir ein Pfau über den Weg. Das war ein richtig cooles Erlebnis.
In Chioggia habe ich am Markt Pause gemacht. Es war sehr heiß, und ich habe mir ein ganzes Hähnchen mit Kartoffeln und etwas zu trinken geholt. Nicht das Beste, aber genau das, was ich in dem Moment gebraucht habe.
Danach fuhr ich weiter nach Rosolina Mare auf einen Campingplatz. Der war eher auf Familienurlaub ausgelegt und nicht meins.
Tag 6 · Fr 07.08.58 km · 119 Hm
Sturm über Gorino
Rosolina Mare → Gorino
Den Vormittag haben wir am Pool verbracht und sind erst um 13:12 Uhr losgefahren. Danach ging es ein Stück auf der SS309 Romea, einer Fernstraße mit schnellem Verkehr, und anschließend ins Po-Delta.
In Gorino haben wir auf dem Wohnmobilstellplatz geschlafen, für mich der zweite Geheimtipp der Tour. Es gibt ein WC, Automaten für Getränke und Snacks und Duschen gegen Münzen. Der Platz war fast leer. Uns wollte niemand Geld abnehmen; die zwei Wohnmobile, die abends kamen, mussten zahlen. Der Ort ist extrem schön. In der Nacht kam allerdings ein Sturm, und wir haben beide schlecht geschlafen.


Tag 7 · Sa 08.08.104 km · 210 Hm
Tausende Vögel im Po-Delta
Gorino → Porto Garibaldi → Ravenna
Ich war schon unterwegs, als Peter eine Panne hatte. Also bin ich zurück nach Gorino gefahren, wir haben repariert, und ich bin um 10:05 Uhr ein zweites Mal losgefahren, Peter etwas später.
Das Po-Delta war schön: Dämme, riesige Wasserflächen und Tausende Vögel. Wasser zu bekommen war hier schwieriger als sonst. Ich hatte genug Vorrat am Rad und musste nicht suchen.
In Porto Garibaldi haben wir eine kleine Fähre über den Kanal genommen. Sie war geplant, kostete ein paar Euro und war ein lustiges Erlebnis mit den Leuten aus dem Ort. Danach kam noch einmal die Romea, dazu Wind mit kräftigen Böen. Durch die Altstadt von Ravenna ging es nach Classe, wo wir auf dem Agriturismo Bio Camping geschlafen haben.


Tag 8 · So 09.08.121 km · 385 Hm
Die zugebaute Küste
Ravenna → Rimini → Fano
Der Morgen begann mit Schotter durch die Pinienwälder südlich von Ravenna. Danach kam die Küste: Cervia, Cesenatico, Rimini, Cattolica. Eine Strandpromenade nach der anderen, die Küste ist dort komplett zugebaut. Diesen Abschnitt würde ich nicht noch einmal fahren. Geschlafen haben wir auf dem Camping Mare Blu bei Fano.

Tag 9 · Mo 10.08.86 km · 832 Hm
Der Sprung in den Candigliano
Fano → Furlo → Cagli → Costacciaro
Ab Fano ging es landeinwärts auf der Via Flaminia, durch die Furlo-Schlucht und an der Staumauer vorbei. Kurz danach, beim Weiler Furlo, bin ich in den Candigliano gesprungen. Vorher hielt mir der Wächter eine kurze Standpauke auf Italienisch, warum ich kein Italienisch spreche, und dann ließ er mich doch springen. Es war schockierend kalt, gerade nach der Hitze, aber die Abkühlung habe ich gebraucht. Sie hat mir Energie für den ganzen restlichen Tag gegeben. Das Wasser ist extrem klar, und es ist ein besonderer Ort. Für mich einer der schönsten Abschnitte der Tour.
Danach kamen viele Anstiege über den Apennin, an Cagli und Cantiano vorbei. Auf der anderen Seite beginnt Umbrien. Wir haben auf dem Camping Rio Verde in Costacciaro geschlafen.


Tag 10 · Di 11.08.81 km · 685 Hm
Umbrien, ein bisschen wie zu Hause
Costacciaro → Bevagna
Den Vormittag haben wir am Pool in Costacciaro verbracht und sind erst um 13:01 Uhr losgefahren. Umbrien war ein riesiger Landschaftswechsel nach der Küste: sehr hügelig, grün und ultra schön. Es hat mich ein bisschen an zu Hause erinnert, an die Gegend um Schwäbisch Gmünd. Am Abend erreichten wir Bevagna, wo wir auf dem Camping Pian di Boccio geschlafen haben.


Tag 11 · Mi 12.08.127 km · 1.615 Hm
Das Unwetter bei Orte
Bevagna → Spoleto → Stifone → Orte → Civita Castellana
Morgens fuhren wir auf der Ciclovia Assisi–Spoleto durch Olivenhaine, danach über die SS3 und Nebenstraßen nach Süden. Bei Stifone fließt die Nera türkis zwischen alten Steinhäusern hindurch.
Am Nachmittag war ich allein unterwegs, als bei Orte ein Unwetter kam. Innerhalb einer Stunde fiel die Temperatur auf meinem Gerät von 46 auf 21 °C. Es regnete extrem, die Straßen standen unter Wasser. Orte wirkte schon von außen krass mittelalterlich und düster, und dort stand eine kilometerlange Autoschlange. Ich bin an ihr vorbei nach vorn gefahren. Dort lag ein riesiger Baum auf der Straße. Nach einer Weile kam ich vorbei, und die Rettungskräfte baten mich, unten der Polizei zu sagen, dass ein Beamter zu ihnen hochkommen solle. Für mich war das ein sehr besonderes Erlebnis.
Geschlafen haben wir in Civita Castellana auf einem kleinen Platz, der vermutlich zu einem Fußballverein gehört und in den Karten nicht richtig eingetragen ist. Die Leute dort waren sehr nett.

Tag 12 · Do 13.08.81 km
Ankommen in Rom
Civita Castellana → Rom
Am letzten Tag waren es laut Wetterarchiv 37 °C. Die Strecke führte über die Via Flaminia, die Via Tiberina und die Via Salaria nach Rom hinein.
Im Norden der Stadt habe ich am Einkaufszentrum Porta di Roma gehalten. Nach elf Tagen fast nur auf dem Land fühlte sich das wie eine andere Welt an, und es war stressig, mit dem Rad durch das Labyrinth aus Parkdecks den Eingang zu finden. Bei IKEA habe ich zwei große Tüten gekauft, eine für mich und eine für Peter, um das Gepäck für den Bus zu verpacken.
Durch die Stadt fuhren wir an der Porta Maggiore vorbei und unter den Bögen der alten Aquädukte hindurch. Am Nachmittag waren wir an der Ferienwohnung im Quadraro, wo wir drei Nächte geblieben sind.

Zurück
Am 16. August bin ich allein mit dem Flixbus zurückgefahren, über Mailand nach Stuttgart; Peter ist noch in Italien geblieben. Im ersten Bus, der Linie 518, lag das Rad unten im Gepäckraum bei den Koffern. Im zweiten, der N184, hing es auf einem Radträger hinten am Bus.
Teil 2
Was bleibt
Für alle, die selbst fahren wollen: die Urteile aus der Erzählung, gebündelt.
Die Tage in Zahlen
Jede Zeile ein Tag, jedes Feld zehn Minuten. Die Farbe ist die Temperatur am Garmin, ein leeres Feld eine Pause.
Gerätetemperatur, nicht Luft: Der Garmin hängt in der Sonne. Die Luft laut Wetterarchiv steht bei der Hitze im Schluss.
Das gefahrene Setup
Rad. Cannondale Topstone 1 Alloy mit Shimano GRX 820/600, zwölf Gänge, Kassette 11–34, Scheibenbremsen. Reifen Pirelli Cinturato Gravel H in 45 mm. Ab Udine hinten ein Mavic-Allroad-Laufrad.
Bis auf die Flaschenhalter hat alles gepasst.
Satteltasche
Ortlieb Seat-Pack 16,5 L
Hat gehalten. Die zwei Flaschenhalter, die ich seitlich an seinem Stabilisator hatte, nicht — siehe unten.
Nicht in der Produktbasis — deshalb ohne Preis und Gewicht.
Rahmentasche
Topeak MidLoader 6 L
Nicht in der Produktbasis — deshalb ohne Preis und Gewicht.
Oberrohrtasche
Bis Udine eine kleine Tasche von AGU, ab Udine ULAC Neo Porter NomadPak
Bei der ersten ging auf hartem Untergrund ständig der Magnetverschluss auf; die zweite habe ich in Udine gekauft, auch weil ich mehr Platz brauchte.
Nicht in der Produktbasis — deshalb ohne Preis und Gewicht.
Gabeltaschen
Zwei Taschen ohne Marke, je 5 L
Nicht in der Produktbasis — deshalb ohne Preis und Gewicht.
Zelt
Naturehike Cloud Up 2
Nicht in der Produktbasis — deshalb ohne Preis und Gewicht.
Schlafsack
Naturehike Sommerschlafsack, Komfort 8 °C, dazu ein Hüttenschlafsack als Inlett
Nicht in der Produktbasis — deshalb ohne Preis und Gewicht.
Isomatte
Sea to Summit Ultralight Air
Nicht in der Produktbasis — deshalb ohne Preis und Gewicht.
Kocher
Keiner
Gegessen habe ich unterwegs, in Bars, Restaurants und aus dem Supermarkt.
Nicht in der Produktbasis — deshalb ohne Preis und Gewicht.
Trinkflaschen
Flaschen, keine Trinkblase: eine Isolierflasche im seitlichen Halter, ein Liter Reserve unter dem Unterrohr, zwei Flaschen in den Haltern am Stabilisator der Satteltasche (siehe unten)
Bei der Hitze habe ich nie weniger als 6 bis 8 Liter am Tag getrunken.
Nicht in der Produktbasis — deshalb ohne Preis und Gewicht.
Wasserfilter oder Entkeimung
Keiner
Aufgefüllt habe ich an Trinkbrunnen, in Bars und in Supermärkten.
Nicht in der Produktbasis — deshalb ohne Preis und Gewicht.
Navigation
Garmin Edge 1040 im Garmin-Halter vor dem Lenker
Nicht in der Produktbasis — deshalb ohne Preis und Gewicht.
Powerbank
Powerbank mit etwa 20.000 mAh
Nicht in der Produktbasis — deshalb ohne Preis und Gewicht.
Licht vorn
Frontlicht, dazu die Stirnlampe Decathlon Simond UL500
Nicht in der Produktbasis — deshalb ohne Preis und Gewicht.
Licht hinten
Rücklicht
Nicht in der Produktbasis — deshalb ohne Preis und Gewicht.
Radbekleidung
Shimano SH-XC703 Wide, Trägerhosen und Trikots, ein Merino-Shirt, eine Badehose als einzige kurze Hose, Badelatschen
Nicht in der Produktbasis — deshalb ohne Preis und Gewicht.
Regenschutz
Vaude Drop Jacket III
Nicht in der Produktbasis — deshalb ohne Preis und Gewicht.
Isolationsschicht
Jack Wolfskin Prelight FZ (Fleece)
Nicht in der Produktbasis — deshalb ohne Preis und Gewicht.
Werkzeug und Ersatzteile
Topeak Alien X, Ersatz-Bremsbeläge Shimano L05A-RF, ein Ersatz-Schaltauge (Cannondale 488)
Nicht in der Produktbasis — deshalb ohne Preis und Gewicht.
Verpflegung
Von zu Hause Salztabletten für die ganze Tour, Gels für die ersten Tage, Iso-Pulver für etwa sieben Tage
Nachgekauft bei Decathlon, in Radläden und in Apotheken.
Nicht in der Produktbasis — deshalb ohne Preis und Gewicht.
Kaputt · Zwei Flaschenhalter
Am Stabilisator der Satteltasche hatte ich auf jeder Seite einen Topeak Modula Cage XL. Beide sind kaputtgegangen, bei einem ist das Gummi gerissen. Außerdem waren sie schlecht positioniert und beim Auf- und Absteigen im Weg. Davon rate ich ab.
Meine Werkzeuge auf dieser Tour
Vor der Tour. Da habe ich keines meiner Werkzeuge benutzt. Die Route habe ich mit Claude und komoot geplant.
Unterwegs: Tourewerk. Schlafplätze habe ich unterwegs gesucht statt vorab gebucht. Wenn wir gemerkt haben, dass wir in den nächsten Stunden aufhören wollen, habe ich in Tourewerk nachgesehen und immer etwas gefunden.
Danach: Kit OS Pro. Nach der Tour habe ich mein Setup in Kit OS Pro eingetragen und jedes Teil bewertet. Alles bekam fünf von fünf, bis auf die beiden Flaschenhalter. Die stehen jetzt auf meiner Liste der Teile, die ich ersetzen muss.

Beide Werkzeuge sind meine eigenen. Kit OS Pro verkaufe ich als Notion-Vorlage.
Teil 3
Weitergeben
Die Hitze. Ab dem dritten Tag lag die Luft jeden Tag über 30 °C, an fünf Tagen über 35 °C (Wetterarchiv Open-Meteo). Ich habe sie als persönliche Herausforderung genommen, und das war sie auch. Ich habe nie weniger als 6 bis 8 Liter am Tag getrunken und mehrmals täglich Elektrolyte und Salz genommen. Irgendwann bin ich um 6 Uhr oder früher aufgestanden. Bei dieser Hitze fahre ich nicht noch einmal.
Die Alpen per Tauernschleuse und Zug umfahren. Die Fähren nehmen. Und die Schlafplätze unterwegs suchen statt vorab zu buchen.
Werkzeug
Route steht? Prüfe die Versorgung entlang deines GPX.
Du lädst die fertige GPX- oder FIT-Datei hoch und siehst, wo an der Strecke Wasser, Läden, Tankstellen und Schlafplätze liegen und welche zur erwarteten Ankunft offen sind. Keine Routenplanung.
Versorgung prüfenDie Abschnitte
Das ist die geplante Strecke, so wie sie in den Dateien steht. Ein Abschnitt ist eine Datei, nicht ein Tag. Was entlang der Strecke zum Zelten gilt, von Kärnten bis zur Adria, steht im Guide zu legalen Nachtplätzen in Österreich und Italien. Wo es zwischen Wasser und Läden weit wird, zeigt die Auswertung von Wasser und Läden je Abschnitt.
| Nr | Von | Nach | km | Hm |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Salzburg | Camping Berthof | 103 | 780 |
| 2 | Camping Berthof | Böckstein | 12 | 371 |
| Zwischen Böckstein und Mallnitz liegt der Tauerntunnel; gefahren mit der Autoschleuse, 12,90 € pro Person mit Rad (August 2026). Dieses Stück ist in den Dateien nicht enthalten. Luftlinie 10,7 km. | ||||
| 3 | Mallnitz | Villach | 85 | 190 |
| Von Villach nach Tarvisio mit dem Zug, so geplant, um den Anstieg zur Grenze zu sparen. Dieses Stück ist in den Dateien nicht enthalten. Luftlinie 24,6 km. | ||||
| 4 | Tarvisio | Grado | 170 | 377 |
| 5 | Grado | Chioggia | 232 | 21 |
| 6 | Chioggia | Fano | 304 | 531 |
| 7 | Fano | Foligno | 136 | 1.219 |
| 8 | Foligno | Rom | 214 | 985 |
| Summe der Dateien | 1.256 | 4.474 | ||
GPX
Die Dateien der Tour
Du bekommst die Dateien per Mail. Was kommt:
- Gesamttrack Salzburg → Rom als eine Datei, dazu die 8 Abschnitte als einzelne Dateien.
- Format GPX 1.1, mit Höhenangaben, ohne Zeitstempel.
- Stand 01.08.2026: geplante Route aus komoot und brouter, keine Aufzeichnung.
- Gefahren bin ich nicht genau diese Dateien. Die Abweichung: Böckstein → Mallnitz mit der Autoschleuse, Villach → Tarvisio mit dem Zug, an Tag 4 nach einer Panne Palmanova → Udine im Auto und Udine → Portogruaro mit dem Zug, an Tag 5 statt über Land mit drei Fähren über Lido und Pellestrina. Die Dateien bleiben die Planung.
Die Strecke endet in Rom. Welcher Zug das Rad von dort nach Deutschland mitnimmt und was du vorher buchst, steht im Guide zur Rückreise mit dem Rad im Zug.
Die nächste Tour
Als Nächstes plane ich Skandinavien.